Landeskoordinierungsstelle Bayern
gegen Rechtsextremismus
Der Bayerische Jugendring ist Träger der Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus (LKS).
Im Rahmen des Programms "Förderung von Beratungsnetzwerken - Mobile Intervention gegen Rechtsextremismus" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erfolgte die Einrichtung der LKS. Für Bayern ist die zuständige Landesbehörde das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus, das den Bayerischen Jugendring als ausführende Stelle benannt hat.

Die Landeskoordinierungsstelle steuert Lösungs- und Beratungsangebote zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Gemäß des bundesweiten Förderprogramms ergeben sich für die Landeskoordinierungsstelle folgende zentrale Aufgaben:
- Konzeptionierung, Einsetzung und Begleitung des landesweiten Beratungsnetzwerkes für Bayern
- Landeszentrale Anlaufstelle zur Anzeige von Krisensituationen auf kommunaler Ebene
- Koordinierung und Umsetzung der Einsätze Mobiler Interventionsteams in Bayern
- Dokumentation erfolgreicher Maßnahmen und Weitergabe von Erfahrungen
- Landesweite Öffentlichkeitsarbeit zur Unterstützung des Beratungsnetzwerkes, lokaler Netzwerke sowie Zuarbeit zur bundesweiten Zentralstelle in Berlin
Beratungsnetzwerk
Im Rahmen des Beratungsnetzwerkes werden die unterschiedlichen Institutionen, Initiativen und Personen mit ihren Aktivitäte, Komptenzen und Erfahrungen gebündelt, um so einen nachhaltigen Informationsfluss zu gewährleisten. Das Beratungsnetzwerk verknüpft unterschiedliche Kompetenzen, die bedarfsorientiert Personen, Institutionen und Kommunen bei der Bewältigung von Krisen unterstützen.
Darüber hinaus gibt die Landeskoordinierungsstelle einen regelmäßigen Informationsdienst heraus. Dieser beinhaltet neben aktuellen Entwicklungen auch Informationen über die EInsätze der Mobilen Interventionsteams.
Mobile Interventionsteams
Die Mobilen Interventionsteams werden in enger Abstimmung von LKS und Beratungsnetzwerk anlassorientiert, zeitnah, aufsuchend und mit einer klaren zeitlichen Befristung eingesetzt. Die Anlässe ergeben sich aus den jeweiligen Krisensituationen, welche von der örtlichen Ebene angemeldet werden.
Die Mobilen Interventionsteams werden vor Ort aktiv, um
- gemeinsam mit den Betroffenen und weiteren zuständigen Personen die vorhandene Situation zu analysieren
- ein nachhaltiges Lösungskonzept mit allen Beteiligten zu entwickeln
- durch fachkompetente Beratung die örtlichen Beteiligten in die Lage versetzen, die Problemsituation selbst bearbeiten und lösen zu können
- ggf. weitere Experten/-innen bzw. Unterstützungs- und Kooperationspartner/-innen zu vermitteln
Weitere Informationen:
http://www.lks-bayern.de
Ansprechpartner
Nicola Hieke
Herzog-Heinrich-Str. 7
80336 München
Fon: 089/51458-38
Fax: 089/51458-88
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